Links, Bücher & Downloads

 

Links

gurs.free.fr
Homepage mit einer Sammlung von Fotos und Bilder aus dem Lager Gurs zur Zeit der Internierung

campgurs.com
Französischsprachige Homepage des Freundeskreises des Lagers Gurs mit Zeitzeugenberichten

shoa.de
Auseinandersetzung mit den Schrecken der Shoa (Holocaust) und ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart

christen-und-juden.de
Homepage der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Pfalz

bundesarchiv.de/gedenkbuch
Digitales Gedenkbuch mit Informationen zu den jüdischen Opfern der NS-Verfolgung

memorializieu.eu
Homepage mit Informationen zur Geschichte des ehemaligen Kinderheims in Izieu und dem dortigen Museum

mahnmal-projekt.de
Informationsseite zum „Ökumenischen Jugendprojekt Mahnmal“ der Erzdiözese Freiburg

klaus.vollmer.de
Homepage des Künstlers Klaus Vollmer, Gondeslheim, der das Mahnmal in Nackarzimmern entworfen hat.

ekiba.de/arbeitsstelle_frieden
Homepage der Arbeitsstelle Frieden mit Informationen zum „Ökumenischen Jugendprojekt Mahnmal“

 

Bücher

Laharie, Claude: Gurs 1939-1945: ein Internierungslager in Südwestfrankreich; von der Internierung spanischer Republikaner und Freiwilliger der Internationalen Brigaden bis zur Deportation der Juden in die NS-Vernichtungslager, Biarritz/Karlsruhe 2007.
In Südwestdeutschland steht Gurs für das Schicksal der Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland. Am 22 Oktober 1940 hatten die NSDAP-Gauleiter Robert Wagner und Josef Bürckel deren Abschiebung nach Frankreich angeordnet. Es waren über 6 500 Personen. In sieben Sonderzügen wurden sie über die Grenze gebracht, gegen den Protest der französischen Behörden, die sie schließlich im Lager Gurs in den Pyrenäen internierten. Viele erlagen sofort den harten Lagerbedingungen, andere konnten fliehen, im Untergrund überleben oder auswandern. Doch für die meisten wurde Gurs eine Station auf dem Weg nach Auschwitz.
Wenig bekannt hierzulande ist die tragische Rolle, die Gurs als größtes Internierungslager insgesamt im autoritären System des „freien Vichy-Frankreichs“ unter Marschall Pétain einnahm. Das 1939 ursprünglich für Flüchtlinge des Spanienkrieges eingerichtete Lager diente der Internierung politisch unliebsamer Personen aller Art, Kommunisten und Sozialisten, unerwünschte Ausländer und jüdische Franzosen. Insgesamt waren über 60.000 Menschen in Gurs interniert. Ein 2005 in Frankreich erschienenes Buch des französischen Historikers Claude Laharie schildert diese unbekannte Geschichte des Lagers.
Das Buch kann bestellt werden bei: Arbeitsstelle Frieden, Blumenstr. 1-7, 76133 Karlsruhe

Unerwünscht - Kindheits- und Jugenderinnerungen eines jüdischen Kippenheimers
Kurt Maier ist vielen Freunden des Mahnmals bekannt. Er ist einer Mentoren Ökumenischen Jugenprojektes Mahnmal, das er schon seit Jahren begleitet. Jedes Jahr im Oktober kam er nach Deutschland und erzählte vor Schulklassen und Jugendgruppen aus seiner Geschichte. Der 1930 geborene Kurt Maier schildert er das jüdische Leben in seinem geliebten Heimatdorf im Schatten der NS-Verfolgung. 1940 wurde er zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder in das Lager Gurs in Südwestfrankreich verschleppt. Buchstäblich in letzter Minuta gelang der Familie von dort aus die rettende Emigration nach New York. Aber auch dort, in seiner neuen Heimat wird er mit judenfeindlichen Einstellungen konfrontiert.
Hrsg. von der Evangelischen Landeskirche in Baden – Arbeitsstelle Frieden. Das Buch kann bestellt werden bei der Arbeitsstelle Frieden, Blumenstr. 1-7, 76133 Karlsruhe

Hanna Meyer-Moses: Reise in die Vergangenheit
Der sorgfältig aufgearbeitete Lebensbericht der aus Karlsruhe stammenden Zeitzeugin Hanna Meyer-Moses (heute Bremgarten CH), schildert die Ereignisse um die Deportation und die Haft im südfranzösischen Internierungslager Gurs. Den Bogen in die Nachkriegszeit und die Gegenwart schlägt ein umfassender Anhang, der die aktive und facettenreiche Erinnerungsarbeit von Hanna Meyer-Moses anhand von aufschlussreichen Dokumenten dokumentiert.

Hanna Meyer-Moses, Reise in die Vergangenheit. Eine Überlebende des Lagers Gurs erinnert
Die zehnjährige Hanna Moses wurde mit ihrer Familie am 22. Oktober 1940 im Rahmen der Deportation der badischen Juden nach Frankreich abgeschoben und im Lager Gurs in den Pyrenäen interniert. Ihr Bericht bietet einen Einblick in die Erfahrungswelt der Kinder, die mit ihren Familien durch den Deportationsbefehl aus der Heimat herausgerissen wurden. Sie schildert die Nöte des Alltags im Lager und die Stationen ihrer Flucht in die Schweiz. Es gelingt ihr, die Perspektive des Kindes mit einer nüchternen Beschreibung des Geschehens zu verbinden.
Herausgegeben von der Arbeitsstelle Frieden. Das Buch kann bestellt werden bei der Arbeitsstelle Frieden, Blumenstr. 1-7, 76133 Karlsruhe

Bräunche, Ernst Ott / Steck, Volker (Hrsg.): "Geschichte und Erinnerungskultur. Die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden in das Lager Gurs"
Das Karlsruher Stadtarchiv hat dieses Buch im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft zur Unterhaltung und Pflege des Deportiertenfriedhofs herausgegeben. Es liefert eine Bilanz der jahrzehntelangen Gedenkarbeit der Arbeitsgemeinschaft und ihrer Mitglieder. Nach den badischen Lokalbeiträgen richtet das Buch einen Blick in die Pfalz.  Ein Beitrag des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern gibt daher einen Überblick über die Entwicklung der Erinnerungskultur in den pfälzischen Orten.

Mahnmal Neckarzimmern aus der Luft