Bloch, Moses J. S.

Lörrach, Hauptstraße 176
Geburtsdatum: 19.01.1855
Geburtsort: Sulzburg / Müllheim / Baden
Eltern:
Ehepartner:
Kinder:
Quelle: www.juden.in.sulzburg.de
Sterbedatum / Ort: 19.03.1941 Internierungslager Noé
Weiteres Schicksal: Moses Bloch war Viehhändler. Er und seine Frau Pauline (Lina), geb. Rothschild, bewohnten das Haus Hauptstraße 70 und teilten den Hof mit ihren Nachbarn Weil aus Hauptstraße 72. Das Ehepaar Bloch hatte sieben Kinder. Vier von ihnen wurden in den NS-Vernichtungslagern ermordet. Blochs bekamen im Dezember 1933 einen Pass und wollte wohl nach Frankreich fliehen, was ihnen scheinbar nicht gelang. Die Tochter Rosa war Kinderpflegerin. Sie hatte zeitweise in Freiburg gelebt und war Ende 1938 von Wyk auf Föhr nach Sulzburg zurückgekommen, ging aber Ende September 1940 nach Saig im Hochschwarzwald. Der Sohn Josef lebte 1933 noch in Sulzburg. Er versuchte vergeblich, mit seiner Familie in die Schweiz zu fliehen, Der Sohn Gustav war ein allgemein anerkannter Zahnarzt in Sulzburg und er war Leiter des hiesigen gemischten Chors „Frohsinn“. Er wurde 1933 aus Sulzburg vertrieben, verprügelt und misshandelt. Die Kinder Bernhard, Max und Dora überlebten. Max besuchte Sulzburg nach 1945 als Offizier der amerikanischen Armee.

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